The Misandry Bubble – Teil 2

Die Kulturtheorie

(5)Das maskuline Vakuum in der Unterhaltungsbranche: Die Collage mit Unterhaltern ist für dich relevant, wenn du älter als 30 bist. Alle Männer waren in den 80er prominent, manche sogar außerhalb dieses Jahrzehnts. Sie sind alle sehr unterschiedlich, aber haben eins gemeinsam: Hollywood generiert heutzutage weniger vergleichbare Personen.

(6)So unterschiedlich und unvollständig diese Personen auch waren, sie waren alle Exemplare der Männlichkeit. Sie repräsentierten verschiedene Archetypen, vom Vater bis zum Anführer, über den Casanova zum robusten Naturburschen bis hin zum Beschützer. Sie hatten mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede in ihrer Wirkung als Vorbilder für Jungen der damaligen Zeit. Prominente die so unterschiedlich waren wie Bill Cosby und Mr. T. hatten eine große gemeinsame Fangemeinde, genauso wie die gegensätzlichen Charakter Jean-Luc Picard und der Wrestler Macho Man Randy Savage.

(7) An diesem Punkt ist es wahrscheinlich, dass sich eine innere Leer in dir breit macht, während du die vergangenen Jahre, als einen Mangel an starken und inspirierenden maskulinen Charakteren in der modernen Unterhaltungsbranche begreifst. Vor den 1980er Jahren, gab es viele verschiedene maskuline Charaktere, aber heutzutage sind diese auffallend abwesend. Heute werden Männer entweder als aggressiv und degeneriert dargestellt oder als kraftlose Wesen, die männliche und weibliche Eigenschaften in sich vereinen. Sicherlich, es gibt Remakes von Star Trek und dem A-Team, und Fortsetzungen von Rocky und Indiana Jones, aber wo bleiben die neuen Charaktere? Warum wird das Vakuum ausschließlich mit Nostalgie gefüllt?

(8) In der modernen Unterhaltungsbranche werden Geschäftsmänner als Verbrecher und Ehemänner als unbeholfene Dummköpfe dargestellt, die immer unter der Kontrolle einer allmächtigen Frau stehen, die sich nie irrt. Mit Hilfe von Oprah Winfrey erhalten Frauen, die im Unrecht sind, eine positive Darstellung ihres Problems, während Männern, die auch Ungerechtigkeiten erlitten haben, nicht geholfen wird. Absurde feministische Mythen, wie der Glaube an der Unterbezahlung von Frauen, auch wenn sie die gleiche Arbeit wie Männer erledigen oder das Ehebruch und häusliche Gewalt nur von Männern ausgehen, sind in die Dialoge von Sitcoms und Dramas eingelassen.

(9) Das sorgt dafür, dass Frauen Männer gering schätzen, Ehefrauen schlecht von ihren Ehemännern denken und das Mädchen die Wichtigkeit ihres Vaters abwerten, was zu allein erziehenden Müttern führen kann (offenbar mit Förderung durch Steuerzahler). Trotzdem sind viele allein erziehende Mütter keine Opfer, sondern bloß Frauen, die mit dem Karussell der verantwortungs- und sorglosen Männer gefahren sind. Das endet darin, dass vaterlose junge Männer heranwachsen, denen beigebracht wird, dass männlichen Verhalten falsch ist und eine Verweiblichung angemessen scheint. Das führt dann dazu, dass Frauen durch die Medien gänzlich über die Wirklichkeit des Sexuallebens betrogen werden, in welchen allein erziehende Mütter und sexuell aktive ältere Frauen verherrlicht werden, anstatt diese Situationen als unerwünscht darzustellen, was sie auch sind.

Zur Vorrede: Teil 0
Zum Anfang des Textes: Teil 1
Weiter zu Teil 3: folgt später

Eine Antwort zu “The Misandry Bubble – Teil 2

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